Lebensmittel shoppen in Barcelona

Draußen ist es düster und es regnet in Strömen. Der Kachelofen erwärmt das Wohnzimmer und mein Gemüt. Der Kaffee ist fast fertig und duftet im ganzen Haus, als es klingelt. Ich eile zur Tür, denn Petra will ich nicht in der Kälte stehen lassen. Bis wir zusammen in die Küche laufen, hat sie mir alle Geschichten über die letzten Feriengäste und die neusten Buchungen erzählt.

„Wie??? Du machst deinen Kaffee von Hand?“

Ernsthaft überlege ich, ob es noch andere Methoden gibt.

Arbeitsbesprechung am Nachmittag

Petra schaut auf das Gemüse, dass ich gerade fein säuberlich hergerichtet habe. Die Kartoffeln liegen geschält im Wasser, sonst werden sie braun. Die Möhren daneben, in zahlreiche, gleichgroße Stückchen geschnitten, Zwiebeln, Pastinaken und Sellerie ebenso.

„Was kochst du heute? Erbsensuppe?!“

Genau, Erbsensuppe. Schön, mit Brühe und dem Fleisch von einem Schäufele. Eine Spezialität aus dem Schwarzwald. Das nehme ich immer wieder mit, wenn ich da bin, wo ich meine Jugend verbracht habe. Ohne Schäufele fahre ich nicht zurück nach Holland.

„Und alles selber geschnitten???“

Im Nu habe ich Petra überredet zum Essen zu bleiben.

Wir machen uns an die Arbeit, der eigentliche Grund unseres Treffens, und genießen unseren Kaffee. Zwischendurch setze ich die Erbsensuppe auf den Herd und während die so vor sich hin brodelt, besprechen wir, was im Laufe der nächsten Zeit in der Firma ansteht. Voller Energie und Tatendrang. Die Ideen zu Anzeigen auf Facebook und PeOos-Webseite, Bilder der neusten Ferienunterkünfte und das Einrichten verschiedener Vermietungs-Portale sprudeln nur so aus uns heraus. Es gibt genug zu tun, um Deutschen Gästen Ferienhäuser an der holländischen Küste schmackhaft zu machen. Bevor wir uns versehen, sind wir schon wieder beim Essen. Die Erbsensuppe hat gute zwei Stunden gekocht. Trotz der vielen Arbeit und unseren fantastischen Ideen habe ich es geschafft, ab und zu gut umzurühren. Dank sei dem Küchenwecker.

Abendessen zu Zweit

Mittlerweile strömt der Duft der Erbsensuppe durch’s ganze Haus. Eigentlich schmeckt sie am nächsten Tag noch besser, aber wir können uns kaum beherrschen. Jeweils zwei große Kellen dampfendheißer Erbsensuppe auf unsere Teller und dann wird es still. Was für ein Genuss! Es riecht köstlich und schmeckt wie bei Großmuttern.

Gut gesättigt können wir uns wieder an die Arbeit machen. Denn einer übereifrigen Geschäftsfrau und ebenso eifrigen Mitarbeiterin fallen immer wieder neue Gedanken zum Business ein. Aber heute Abend kommen wir immer wieder vom Thema ‚Urlaubsvermietung‘ ab und schweifen über auf eins meiner großen Hobbys, Kochen und Backen. Bei einer Tasse Tee und ein paar selbstgemachten Plätzchen, kommt Petra die Blitzidee:

„Sag mal, Christiane! Hast du dir schon mal überlegt ein Kochbuch zu schreiben?“

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2 thoughts on “Was brodelt da?

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