Parken in den Niederlanden

Parken in den Niederlanden kann schonmal zum Survivalcamp werden,  die Parkplätze oft zu klein bzw. zu eng aber immer viel zu teuer. Es kann ganz leicht zum Überlebenskampf für Auto und Portemonnaie werden. Hier ein paar Tipps und Erlebnisse rundum das parken in Holland.

Parken in den Niederlanden

Vorab schon mal ein Tipp, in großen Städten wie Amsterdam, Rotterdam usw. kann ein Parkplatz in der Innenstadt schonmal bis zu € 55,- pro Tag kosten, nein das ist nicht inklusive KFZ Wäsche. 😊 Parken in den Niederlanden ist ein Abenteuer. Nach Amseterdam sollte man unbedingt met dem Zug fahren. Wenn Ihr wirklich mit dem Auto in die Stadt wollt, benutzt die P&R Parkplätze am Stadtrand, von dort gibt es gute Verbindungen zur Innenstadt mit Bahn, Bus oder Metro.

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Renesse im Winter

Renesse im Winter

Renesse im Winter – wie sind wir denn darauf gekommen? Weihnachten und Silvester, überhaupt das ganze Jahr, war absolut hektisch. Kein Wunder, dass wir uns nach Entspannung und Ruhe sehnen. Ein Wochentrip nach Renesse? Renesse im Winter klingt spannend, oder? Auf besonderen Wunsch des Schwabens haben wir uns für diesen Ort entschieden. Wir waren einmal kurz als Tagesausflug dort und selbst die knisternde Kälte konnte die Freude am Meer nicht trüben.

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Spezialitäten in Holland

Spezialitäten in Holland, Finger Food, Fast Food, wie auch immer es von Euch genannt wird, der Schwabe und ich lieben es.

Auch wenn die holländische Küche oftmals auf Käse, wie Gouda oder Maasdammer reduziert wird, so hat sie doch einiges mehr zu bieten. Sie umfasst viele regionale und kulinarische Spezialitäten, welche in der Regel aus einfachen, sowie auch deftigen Speisen bestehen. Die wichtigsten Bestandteile der holländischen Küche sind Fleisch und Fisch, Milch, Butter, Käse und Gemüse.

Ich nehme Euch heute mit auf eine kulinarische Reise durch Holland. Stelle Euch unsere beliebtesten Spezialitäten aus Holland vor.

Vor Hüftgold wird gewarnt. 😊

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Leuchtturm Stavoren

Trotz der Glasfenster fegten Böen über den Bahnsteig der Station in Stavoren. Amalia van Laux wartete schon über 2 Stunden auf ihre Verabredung. Sie blickte voller Sorge auf den Leuchtturm und dann hinaus zu den beiden Positionslichtern am Hafeneingang.

Sie war in ihren Nerz gemummt und trug hauchdünne Seidenstrümpfe. Für den Tag, 18. Dezember anno 1895 war es eisig kalt. Endlich kam das Fährboot von Enkhuizen und eine imposante Gestalt mit breiten Schultern kam schnellen Schrittes auf sie zu. Der gutgekleidete Herr winkte einen Gepäckträger herbei und nahm sie liebevoll in Empfang.
Sie gingen schnellen Schrittes zum Fährboot, um zusammen nach Enkhuizen zu fahren. Hier sollte in den nächsten Tagen ein neuer Lebensabschnitt für Amalia van Laux beginnen.

Als das Fährboot den Hafen verließ, blickte sie zurück auf die beiden Positionslichter, die mit dem gusseisernen Leuchtturm zusammen ein wunderschönes Lichtspiel ergaben.

Ein Licht, an das sie sich immer erinnern wird, weil damit für sie ein glückliches Leben seinen Anfang nahm.

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Oliebollen: holländische Köstlichkeiten

Die Geschichte der holländischen Köstlichkeit: ‚oliebol‘

Meinen Freunden in Deutschland kann ich keine größere Freude machen zu Silvester als ‚oliebollen‘, eine holländische Köstlichkeit, zu backen. Tatsächlich backe ich sie nicht, sondern frittiere sie. In Holland sagt man einfach ‚oliebollen bakken‘, was eine Tradition ist, die bis ins Mittelalter zurückgeht – eventuell sogar noch weit davor. Wahrscheinlich war der ‚oliebol‘ eine der Gaben, die die Bataven zu Beginn unseres Kalenders ihren Göttern zum Jahresende opferten, um sie zufrieden zu stellen.

Durch seinen hohen Fettanteil und den damit verbundenen kalorischen Wert beschützte der ‚oliebol‘ im Winter vor Kälte. Im späten Mittelalter war es Tradition, um ärmere Mitbürger zu Neujahr mit einem ‚oliebol‘ zu beglückwünschen.

Allerdings backte man derzeit eher flache ‚oliekoeken‘, wozu man meist Rapsöl verwendete. Erst als zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als man durch die verbesserte Wirtschaft, mehr und hochwertigeres Olivenöl in den Niederlanden erhielt, bekamen sie ihre runde Form und wurden sie zu ‚oliebollen‘.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden sie in den Niederlanden zur Silvestertradition, wobei man sie auch das ganze Jahr über auf Jahrmärkten oder an den Marktständen in großen Städten finden kann.

Meid met oliebollen von Aelbert Cuyp 1652 Oliebollen: holländische Köstlichkeiten
Meid met oliebollen von Aelbert Cuyp 1652

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Sinterklaas in den Niederlanden

„Schau, dort kommt das Dampfschiff aus Spanien schon an,
es bringt uns den Sinterklaas, das Fest fängt bald an.“ *

Es ist fast soweit. Sinterklaas kommt in den Niederlanden an. Die Ankunft des niederländischen Nikolaus mit rotem Mantel und weißem Bart und zweifellos der berühmteste und bei Kindern beliebteste Promi in den Niederlanden läutet jedes Jahr im November in Holland die Weihnachtszeit ein.

Das Traditionsfest Sinterklaas ist in den Niederlanden das Fest der Geschenke schlechthin und wichtiger als das Weihnachtsfest (obwohl der Weihnachtskonsum nach amerikanischem Vorbild aufrückt…). 

*  Schauen sie sich hier die niederländische Version an.

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Sandskulpturen und Winterstimmung

Ein (Winter-)Ausflugstipp, der mehr bietet, als er verspricht

Es war ein dunkelgrauer Novembertag. Immer noch oder schon wieder beschränkte Corona unsere Ausflugswut. Wir hatten uns schon tausende kleine COVID-sichere Ausflüge ausgedacht und mussten jetzt schon wieder beim Frühstück darüber nachdenken, was wir denn heute noch unternehmen konnten. Google bleibt unser bester Freund und siehe da: ein Sandskulpturen-Fest in Garderen. Klingt ganz hübsch, das kann man ja kombinieren mit einem Spaziergang im Herbstwald? Oder mal unterwegs beim Schafstall in Ermelo reingucken? Ok, das machen wir! Und Sandskulpturen zum Thema 2. Weltkrieg klingt spannend. Der interessiert uns ja ohnehin. Lust auf Winterstimmung haben wir und eine Tasse Kaffee gibt’s da bestimmt auch noch. Also los geht’s!

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